Frühlingserwachen

An der Börse werden Hoffnungen gehandelt. Deshalb lässt sich die Stimmung der Anleger leicht an den Indizes ablesen: Überwiegt der Optimismus, steigen die Kurse. Der Blick auf die jüngsten Entwicklungen der internationalen Aktienindizes lässt vor diesem Hintergrund nur einen Schluss zu: Europa lebt! Trotz aller Schwarzmalerei und vielfältiger politischer Herausforderungen haben die europäischen Börsen zuletzt sogar besser abgeschnitten als die vom Trump-Optimismus getriebenen US-amerikanischen Aktienmärkte. Per 31. März lag der DAX mit 7,25% im Plus, der S&P 500 (USA) mit 4,42% und der MSCI World mit 4,88%. Damit war der DAX – gemeinsam mit dem Schweizer Börsenindex SMI – im internationalen Vergleich der absolute Spitzenreiter.

Markt-Fundamentalisten überzeugen

Die gute Nachricht: Die Marktteilnehmer scheinen sich endlich wieder auf die guten Fundamentaldaten der Weltwirtschaft zu konzentrieren. Und die sehen für Europa recht vielversprechend aus. Die Konjunkturindikatoren in der Eurozone deuten auf eine weitere Erholung der Wirtschaft hin, so dass der positive Trend des europäischen Aktienmarktes nicht nur von der günstigen KGV-Bewertung von durchschnittlich etwa 15 getragen wird, sondern auch von einem breiteren wirtschaftlichen Aufschwung. Etliche europäische Unternehmen haben mit ihren Bilanzen zuletzt positiv überrascht. Das starke Wachstum in Europa wirkt sich mittlerweile auch auf den Arbeitsmarkt aus. Betrug die Arbeitslosenquote im Februar 2016 noch 8,9%, so ist diese ein Jahr später auf 8% gefallen. Im Vergleich zu Deutschland ist die Zahl immer noch sehr hoch, doch der Trend stimmt, und die politisch eingeleiteten Maßnahmen scheinen zu fruchten.

Polit-Fundamentalisten im Abseits

Das Gespenst eines politischen Rechtsrucks in der Eurozone hat sich nach der österreichischen Präsidentenwahl und der niederländischen Parlaments-Wahl offenbar verflüchtigt. Und in Frankreich sieht man nach der ersten Runde im Rennen um die französische Präsidentschaft dem entscheidenden zweiten Wahlgang jetzt gelassener entgegen. Zwar bahnt sich dort gerade eine Revolution an. Sozialisten und Republikaner, deren Protagonisten in den vergangenen Jahrzehnten abwechselnd im Élysée-Palast regiert haben, wurden vom Wahlvolk diesmal abgestraft. Dass sich nun aber die rechtspopulistische Marine Le Pen in der Stichwahl gegen den parteilosen Emmanuel Macron durchsetzen wird, scheint aktuellen Prognosen zufolge so gut wie ausgeschlossen. Hoffen wir mal, dass die Prognosen in diesem Fall auch Recht behalten.

Keine Angst vor weiteren Zinsschritten in den USA

Selbst die Zinsschritte der US-Notenbank FED haben keinen negativen Einfluss auf die positive Grundstimmung an den Aktienmärkten. Und das, obwohl die Vergangenheit uns bei Zinserhöhungen ein vorsichtigeres Handeln lehrte. Doch diesmal scheint alles anders zu sein: Selbst die Andeutung weiterer Zinsschritte sorgt derzeit nicht zu panikartigen Abverkäufen an den internationalen Aktienmärkten. Vorsicht ist dennoch geboten, und zwar aufgrund der mittlerweile hohen Bewertung und der Outperformance von US-amerikanischen Aktien und Renten gegenüber Europa.

Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis: Anleger haben im vergangenen Quartal vom freundlichen Umfeld an den Kapitalmärkten profitiert. Wie wir als Vermögensverwalter weiterhin durch eine bewusste Risikosteuerung und der Auswahl von geeigneten Investmentprodukten dafür Sorge tragen, dass sich die Frühlingsgefühle an der Börse auch nachhaltig in den Depots unserer Kunden bemerkbar machen, erfahren Sie in unserem aktuellen Marktbericht.

Europa: Blick über den Tellerrand

Die Niederlande haben gewählt. Und die Erleichterung ist groß – nicht nur bei unserem nordwestlichen Nachbarn, sondern in ganz Europa. Der Rechtspopulist Geert Wilders hat nur 13 Prozent der Wählerstimmen eingesammelt. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 80 Prozent. Das ist ein sehr, sehr positives Signal für Europas Demokratien und ein schlechtes für diejenigen, die mit Hetzparolen gegen Ausländer und Andersdenkende in den vergangenen Jahren auf Stimmenfang gegangen sind.

Die Niederlande haben gewählt und sich für Europa entschieden.
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Weckruf für Europas Demokratien

Die Verhinderung eines rechtsnationalen Präsidenten in Österreich im vergangenen Jahr und nun das Abwenden eines radikalen Rechtsschwenks in den Niederlanden sind zudem gute Vorboten für die kommende Präsidentschaftswahl in Frankreich, der natürlich viel größere Bedeutung zukommt. Noch schwebt die Angst vor noch mehr Protektionismus wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Denn wer einmal über den Tellerrand schaut, weiß, dass niemand gewinnt, wenn jeder „mein Land zuerst“ schreit. Umso erstaunlicher ist es übrigens, dass sich die Populisten von Front National, AfD, Wilders´ PVV und andere Rechtsaußen Europas auf ihren Veranstaltungen demonstrativ in den Armen liegen und auch Trump dabei gerne als ihr Vorbild feiern. Was absurd ist: Würden sie tatsächlich die Möglichkeit bekommen, ihre markigen Parolen in die Tat umzusetzen, müssten sie alle schließlich gegeneinander und auch gegen die USA einen Wirtschaftskrieg führen.

Vielleicht denkt in Frankreich nicht Jeder so weit. Aber vielleicht zeigen auch die Franzosen den Nationalisten im Sommer die rote Karte. Das könnte nicht nur für Europas Demokraten, sondern langfristig auch für die Wirtschaft wie ein Befreiungsschlag wirken.

Ein offenes Europa als besondere Chance

Europa hat viel zu gewinnen. Vor allem im Wettstreit mit den USA. Aber auch im Verhältnis zu China und zu den Ländern im gesamten asiatisch-pazifischen Raum. Denn Trumps protektionistische Politik könnte, wenn er sie tatsächlich konsequent umsetzt, neue Spielräume für europäische Unternehmen öffnen. Nur, um einmal ein paar Beispiele zu nennen: Für große US-Unternehmen wie Apple oder Nike ist China mittlerweile der wichtigste Absatzmarkt, auch weil diese Unternehmen in China produzieren lassen. Trumps Idee, mit Hilfe von Strafsteuern auf chinesische Importe Arbeitsplätze in die USA zurückzuholen, greift hier entweder ins Leere oder sorgt für Reaktionen auf chinesischer Seite. Für Europa wäre dies eine Chance. Voraussetzung: Es bleibt weiterhin offen – im Geiste und im Sinne des freien Warenaustauschs.

Big Spender Trump

The minute you walked in the joint, I could see you were a man of distinction. A real big spender, good looking, so refined (hier die deutsche Übersetzung). So hat Shirley Bassey einst ihren „Big Spender“ besungen, den Mann mit den vollen Taschen. Das war 1971. Ich glaube nicht, dass Bassey dabei an Donald Trump gedacht hat, wenn sie auf der Bühne stand. „Ein vornehmer Mann, gutaussehend und gebildet“. Man kann darüber streiten. Aber wer weiß, vielleicht sind sich die beiden ja damals sogar begegnet.

Immerhin hat Donald Trump 1971 die Führung des Familienunternehmens Elizabeth Trump & Son übernommen und sogleich in Trump Organization umbenannt. Seitdem ist er als Big Spender unterwegs. Sein Erfolgsrezept: Er schmeißt gern mit dem Geld um sich. Allerdings nicht mit dem eigenen.

So darf es eigentlich niemanden verwundern, dass er auch als designierter US-Präsident schon vor seinem Amtsantritt große Investitionen ankündigt. Als Big Spender will er zum Beispiel massiv in die Infrastruktur des Landes investieren. Darüber hinaus zielt Donald Trumps Schlachtruf „Make America Great Again“ darauf ab, US-Unternehmen, die in den USA produzieren, zu unterstützen. Und auch das Militär jubelt: Trump setzt lieber auf Stärke statt auf diplomatisches Geschick. Das Gesundheitssystem will er dafür deregulieren. Das freut die Arzneihersteller.

Die Trump-Gewinner jubeln

Die Infrastruktur- und Rüstungsbranche, Pharma, US-Automobile und nicht zuletzt die Rohstoffbranche, die gerne an den einstigen Fracking-Boom anknüpfen möchte, erhoffen sich steigende Umsätze und Gewinne. Die Hoffnungen spiegeln sich in den steigenden Aktienkursen in den betreffenden Branchen seit der Wahl wider.

Ein Trump-Gewinner ist auch der US-Dollar. Trumps angekündigte Konjunkturprogramme locken mehr Kapital in US-Aktien. Das stärkt den US-Dollar – was wiederum noch mehr Anleger dazu motiviert, in US-Wertpapiere zu investieren. Eine Parität zwischen Euro und US-Dollar ist mittelfristig deshalb durchaus denkbar.

Wie können europäische Anleger vom Big Spending profitieren?

Das Szenario bietet aufgrund des höheren Zinsniveaus und des gleichzeitig erstarkenden US-Dollar Chancen. Ich finde derzeit beispielsweise einige frische Anleihen von US-Unternehmen interessant. Wenn es um Aktien geht, könnte es sich lohnen, sich Titel genauer anzusehen, die nach der Wahl Trumps größere Kursverluste hinnehmen mussten. Dazu zählen insbesondere defensive Werte aus der Konsumgüter-Branche. Deren Geschäftsmodelle hängen in der Regel nicht davon ab, wer gerade US-Präsident ist.

Wer bezahlt am Ende die Rechnung?

US-Investments können sich also durchaus lohnen. Aber man sollte die Augen dabei offen halten. Denn Trump will seine Konjunkturpläne mit geliehenem Geld umsetzen.

Wie schon eingangs erwähnt: Das hat System. Der Mann investierte schon immer gerne auf Pump. Das Risiko trugen leider oft diejenigen, die ihm das Geld geliehen hatten. Mehrere Male stand Trump als Unternehmer bereits vor dem Bankrott. Meistens büßten vor allem seine Gläubiger für den Schaden. Man kann nun für die USA und den Rest der Welt nur hoffen, dass die nächste Trump-Episode nicht diesem Muster folgt.

Es wird sich bald zeigen, welchen Einfluss Donald Trump tatsächlich auf die Wirtschaft der USA haben wird. Sicher ist nur: In vier oder spätestens acht Jahren wird er nicht mehr Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein. Ich bin gespannt, wer dann die Rechnung für den Big Spender zahlt.

Immobilienkredit-Richtlinie: falsches Gesetz zur falschen Zeit

„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und oft das Böse schafft.“ So oder ähnlich – frei nach Goethes Faust  – fühlt es sich oft an, wenn Politiker neue Ideen zur Finanzmarktregulierung entwickeln. Im schlimmsten Fall setzen sie ihre Ideen sogar um. So geschehen im Frühjahr dieses Jahres. Mit der jüngsten Immobilienkredit-Richtlinie, die am 21. März 2016 in Kraft getreten ist, will der Staat die Kreditvergabe von Banken an Privathaushalte besser steuern. Das ist angeblich gut gemeint. Aber für wen eigentlich?

Diejenigen, die Finanzierungen suchen, laufen immer öfter gegen verschlossene Türen

Gerade junge Familien und ältere Bürger bekommen kaum noch Finanzierungen fürs Eigenheim. Denn bei der Bemessung des Kreditrisikos spielt das Verhältnis von Kredithöhe zum Preis des Kaufobjekts oder gar eine Rentabilität im Vergleich zur Mietwohnung nur noch eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist die Prognose, ob die Kreditnehmer bis zum Laufzeitende des jeweiligen Kredits in der Lage sind, ihre Zahlungen leisten zu können.

Solch eine Prognose ist aus Sicht der Banken de facto ein Blick in die Glaskugel. Lebensläufe sind heutzutage nicht mehr vorherzusehen. Ein nicht abschätzbares Risiko aber bedeutet nach dem neuen Gesetz eine Finanzierungsabsage. Die Konsequenz lässt sich bereits an aktuellen Zahlen ablesen: Einer Umfrage des Bundesverbands Freier Wohnungsunternehmen (BFW) zufolge nehmen 80 Prozent der befragten Immobilienunternehmen die Auswirkungen der verschärften Wohnimmobilienkreditrichtlinie beim Abverkauf wahr. 40 Prozent der Unternehmen berichten von kurzfristigen Absagen der Verbraucher aufgrund eines negativen Kreditbescheides. Sparkassen aus den südlichen Bundesländern berichten, die Kreditvergabe für Immobilien sei teilweise um bis zu 30 Prozent eingebrochen.

Für Banken und Sparkassen ist das neue Gesetz geschäftsschädigend

Gerät ein Kreditnehmer in Zahlungsschwierigkeiten, kann er gemäß der neuen Immobilienkredit-Richtlinie unter Umständen die Bank verklagen. Diese muss dann beweisen, dass sie den Kredit nicht fahrlässig vergeben hat. Deshalb handeln viele Banken nach dem Motto: Lieber einen Kredit nicht gewähren, als hinterher für ihn haften zu müssen. Folge: Das Geschäftsvolumen geht zurück.

Volkswirtschaftlich macht die Richtlinie überhaupt keinen Sinn

Auf der einen Seite bemüht sich Mario Draghi ernsthaft darum, Geld in den europäischen Wirtschaftskreislauf zu pumpen. Und auf der anderen Seite behindern die Regulierer mit der Immobilienkredit-Richtlinie die Kreditvergabe. Auf der einen Seite kämpft die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, gegen die drohende Altersarmut vieler Bürger und präsentiert dabei so halbgare Ideen wie das staatliche Aufpeppen der Betriebsrente. Auf der anderen Seite schmeißen die übereifrigen Regulierer Anlegern, die Wohneigentum schaffen wollen, Knüppel zwischen die Beine, anstatt sie bei ihrem Vermögensaufbau zu unterstützen.

Damit mich niemand falsch versteht: Regulierung macht grundsätzlich schon Sinn. Aber man sollte Dinge auch mal zu Ende denken. Und manchmal darf man uns mündigen Bürgern auch zutrauen, Risiken selbst abschätzen zu können. Die Art von Regulierung jedenfalls ist eine Art von Bevormundung, die wir uns sparen sollten, frei nach Mephistopheles: „Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.“

Die Welt sieht rot

Die US-Präsidentschaftswahl ist ein wirklich wichtiges Ereignis. Deshalb habe ich die Wahl am Fernseher und im Internet live mitverfolgt. Mit so viel Spannung hatte ich jedoch nicht gerechnet. Noch um 2:41 Uhr mitteleuropäischer Winterzeit lag Hillary Clinton vorne. Ich bin kurz danach eingenickt. Als ich eine Stunde später noch einmal wach wurde, musste ich mich kneifen, um mich zu überzeugen, dass ich nicht träume. In den Nachrichten war die Landkarte der USA größtenteils rot markiert. Das ist die Farbe der Republikaner, die – abgesehen von ein paar Ost- und Westküsten-Staaten – fast überall im Land die Mehrheit der Wähler für sich hatten gewinnen konnten. Seit 8:34 Uhr unserer Zeit ist es offiziell: Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird Donald Trump sein.

Ich gestehe an dieser Stelle: Ich gehöre nicht zu den Women vote Trump, die auf Ihrer Website ihrem Idol in geradezu peinlicher Weise huldigen. Ich kann nur schwer verstehen, wie sich Frauen für diesen offensichtlich frauenverachtenden Mann begeistern können.

Allerdings erwarte ich jetzt auch kein Armageddon. Denn anders als in Polen, Ungarn oder der Türkei wird Trump in den USA die Demokratie nicht im Handstreich schleifen können. Vermutlich wird er es nicht einmal wollen. „The Donald“ mag ein Rüpel sein. Aber mit dem politischen Establishment, das er im Wahlkampf so heftig beschimpft hat, macht er schon seit Jahrzehnten gute Geschäfte. Ohne seine Seilschaften in der Politik wäre sein wirtschaftlicher Aufstieg gar nicht denkbar gewesen. Sein größtes mentales Problem wird eher sein, dass er jetzt auf der anderen Seite steht. Die Begehrlichkeiten aus der Wirtschaft werden nun an ihn herangetragen. Ein Mann, der bis jetzt nur seinen eigenen monetären Vorteil im Blick hatte, darf plötzlich im Verteilerkasten der größten Volkswirtschaft der Welt herumstöpseln.

Anders als Barack Obama, der den größten Teil seiner Amtszeit von der republikanischen Mehrheit im Senat komplett ausgebremst wurde, wird Donald Trump nun mindestens zwei Jahre lang durchregieren können. Denn die Republikaner haben sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus die Mehrheit.

Doch was wird Donald Trump mit seiner Machtfülle anfangen? Das lässt sich nur schwer prognostizieren. Zwar geriert er sich als Macher. Doch zu wirtschaftlichen Fragen hat er sich im Wahlkampf kaum geäußert. Sein vollmundiger Slogan Make America great again ist immer merkwürdig inhaltsleer geblieben. Trump will Jobs in die USA zurückholen und dafür Immigranten rausschmeißen. Konkrete Konjunkturmaßen? Pläne für eine Reindustrialisierung der USA? Ideen, wie man mehr Jobs in den USA schaffen könnte? Fehlanzeige. Der Mann bleibt eine Wundertüte.

Die Börse in Frankfurt hat bereits gezeigt, wie damit umzugehen ist. Nach dem ersten emotionalen Schock und einem kurzzeitigen Einbruch der Aktienkurse um drei Prozent kommt schnell die Erkenntnis, dass sich die Erde immer noch im selben Tempo dreht – und das Wissen, dass The Donald die meisten seiner vollmundigen Wahlversprechen schnell wieder einkassieren wird.

Einen ersten Vorgeschmack auf seine Präsidentschaft hat er mit einer lammfrommen Rede, die von seinem Beraterstab bereits vorbereitet wurde und die er vom Teleprompter abgelesen hat, schon geliefert. Trump ist eben doch Teil des Establishments. Auch seine Wähler werden das eines Tages begreifen müssen.